
Es gibt zwei Arten von Galabau-Aufträgen. Die eine ist Pflaster nach Quadratmeter – austauschbar, vergleichbar, und der Kunde holt drei Angebote ein. Die andere ist Gestaltung: Der Kunde weiß, was er will, aber nicht wie es aussieht, und der Betrieb entwirft es.
Beim ersten entscheidet der Preis. Beim zweiten der Entwurf.
Warum die meisten Betriebe im ersten Topf landen
Nicht, weil sie nicht gestalten könnten. Sondern weil auf ihrer Webseite steht: „Pflasterarbeiten, Rasenpflege, Zaunbau, Baumfällung.“ Das ist eine Leistungsliste. Sie sagt dem Kunden, dass er einen Ausführenden vor sich hat, keinen Gestalter.
Wer Gestaltungsprojekte will, muss Gestaltung zeigen. Das ist der ganze Unterschied und er kostet keine Investition, nur eine Entscheidung.
Was Gestaltungskunden von Pflasterkunden unterscheidet
Sie haben keinen fertigen Plan. Sie haben ein Gefühl: „Der Garten ist tot.“ Wer bei diesem Gefühl abholt, bekommt das Projekt. Wer nach Quadratmetern fragt, bekommt eine Anfrage nach einem Angebot.
Sie entscheiden zu zweit. Und der Teil, der sich für Optik interessiert, sitzt selten bei den technischen Fragen.
Sie vergleichen anders. Nicht drei Preise, sondern zwei Entwürfe. Und derjenige, der einen Entwurf geliefert hat, steht schon im Vorteil – er hat sich Arbeit gemacht.
Sie kaufen mehr. Ein Gestaltungsprojekt zieht Bewässerung, Beleuchtung, Außenküche und Pflege nach. Der erste Auftrag ist der Anfang, nicht das Ende.
Was auf die Seite gehört
Ein Punkt ist wichtiger als alles andere: Vorher-Nachher. Nichts verkauft Gartengestaltung so gut wie ein trister Rasen neben demselben Grundstück zwei Jahre später. Die meisten Betriebe haben diese Bilder – sie liegen auf dem Handy und werden nie gezeigt.
Dazu:
- Drei Projekte mit Größe und Budgetrahmen. Ein Kunde mit 800 m² sucht ein Beispiel mit 800 m²
- Deine Handschrift. Naturstein oder Beton? Formschnitt oder naturnah? Wer alles anbietet, wirkt beliebig
- Abendbilder. Beleuchtung ist der Punkt, an dem aus einem Garten ein Aufenthaltsort wird – und mittags fotografiert sieht man davon nichts
- Pflege als Anschluss. Wer gestaltet, sollte auch pflegen. Das ist wiederkehrender Umsatz im Winter
Dass das funktioniert, sieht man an den Zahlen
Ein Galabau-Betrieb, mit dem ich arbeite, hat über gezielte Kampagnen 65+ qualifizierte Anfragen aufgebaut. Entscheidend war nicht die Menge, sondern was gezeigt wurde: fertige Projekte statt Leistungslisten. Wer sieht, was gebaut wird, fragt anders an – und rechnet weniger.
Derselbe Betrieb hat auf der Personalseite dasselbe Thema – nachzulesen bei Galabauer finden. Wie der Aufbau ablief: Fallstudie Galabau Dazenko.
Der Saisonpunkt
Gartengestaltung wird im Winter entschieden und im Frühjahr gebaut. Wer im März sichtbar wird, kommt in ein volles Feld. Wer im Januar sichtbar ist, spricht Leute an, die gerade in den kahlen Garten schauen – dieselbe Mechanik wie beim Poolbau.
Womit du anfangen kannst
- Such deine Vorher-Bilder heraus, bevor du das nächste Projekt anfängst
- Fotografier abends, mit eingeschalteter Beleuchtung
- Streich die Leistungsliste von der Startseite und setz drei Projekte hin
- Sei ab Januar sichtbar
Wenn du an größere Projekte willst
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, wie dein Betrieb für Gestaltungskunden aussieht – und ob sich eine Kampagne bei deiner Projektgröße rechnet. Wenn du gut ausgelastet bist, sage ich das.

Maik Braun
Gründer, Schmiede Digital
Du hast eine Frage zu deinem Betrieb? Im kostenlosen Erstgespräch bekommst du eine ehrliche Einschätzung – ca. 30 Minuten, unverbindlich.
Erstgespräch sichern


